Jeden Tag ein Bild !
2. September 2010 - die grünen Tomaten sonnen sich, sie sollen noch schön rot werden. Sie mussten leider abgeschnitten werden, denn die Pflanzen waren zu schwer geworden und erdrückten alles andere Gewächs. Den Nachbarn zuliebe haben wir die Tomatenungeheuer auch gestützt, die lehten sich nämlich auf ihre Autos ...
3.September 2010 - Eine kleine Gasse, ein 'Privatweg', wo aber alle Schulkinder und deren Eltern langgehen, denn die Bürgersteige in diesem Ort sind so schmal, dass es oft zu gefährlich wird. Besonders am Morgen, wenn alle es eilig haben, zum Bahnhof zu kommen.
4. September 2010 - Samstag - soziale Verpflichtungen, welche manchmal mit den Verlangen und Wünschen kreativer Köpfe schwer zu vereinbahren sind. Aber es war so abgesprochen, wir wollten uns bei Freunden zum Mittagessen treffen. So weit, so gut. Die Kinder spielen, wir loben das Essen, was für unseren Geschmack ein bisschen fade ist aber die Sonne scheint und wir haben unser Freunde überreden können, auf dem Balkon zu essen. Mit Blick auf den Garten ....... naja, für Wildfänge wie mich kommt mir dieser Auslauf eng vor - morgen geht's joggen im Wald, bei uns vor der Tür.
5. September 2010 - Ein Schwan auf der Seine - das bedarf eigentlich keinen weiteren Kommentar.
6. September 2010 - Sam, meine Tochter freute sich so über ihren grossen Bär Patapouf. Während der Ferienwochen im Süden musste sie nämlich ohne ihn klar kommen, das Auto war auch so voll genug. Das Plüschtier wurde ihr von den Söhnen meiner Cousine vererbt - man bemerke.
7. September 2010 - Drache im Stein - Erinnerung an einen Aufenthalt im Süden von Frankreich bei einem Bildhauer - ein Vollblutkünstler, der lebt dort völlig allein und arbeitet nur nach seinen Prinzipien. Kein Internet, kein Mail, ich glaube sein Telefon funktioniert momentan auch nicht. Wir waren vor 8 Jahren schon mal bei ihm, er hat uns sofort wieder erkannt und uns zu einem Glas Rotwein eingeladen. Er lebt in Aigne (Herault - Frankreich) und seine Tür steht offen - das Dörfchen ist sehr klein und man erkennt sein Haus an den Figuren, die er selbst aus den Steinen heraus gelockt hat.
8. September 2010 - Ich mag diese feinen Blüten, die sich nur öffnen, wenn es nicht zu heiss ist. Besonders morgens an einem sonnigen Tag, gegen Mittag ziehen sie sich wieder zusammen. Jedes Jahr werden sie neu ausgesäht - wo ein bisschen Erde ist und dann lass wachsen...
9. September 2010 - Neben Schildkröten mochte Michael Ende Katzen sehr. Er sagte sogar, dass er ohne die Gegenwart dieser Tiere nicht leben möchte. Unseren Kater haben wir vor ein paar Jahren aus dem Tierheim geholt und er scheint sich sehr wohl bei uns zu fühlen. Überhaupt bin ich fest der Meinung, dass unser Kater am besten unser Haus und das Leben auf dem Lande geniesst. Wo unsereins immer hinter irgendwelchen Zeitplänen herhetzt, kann es sich nur eine Katze gut gehen lassen.
10. September 2010 - Wenn es das Wetter zulässt, arbeite ich draussen. Ich mag diesen Ausblick, er ist so herrlich unperfekt.
11. September 2010 - Die kleine alte Eiche gefiel mir auf unseren Spaziergang an diesem warmen Samstagnachmittag besonders gut. Der Wald von Fontainebleau ist zu jeder Jahreszeit sehr schön, wandern, reiten klettern oder nur ein bisschen spazieregehen ist sehr ehrholsam hier. Wir hätten uns nicht vorstellen können, mal hier in der Gegend zu leben.
12. September 2010 - Masken sind schon lange meine Leidenschaft. Ab und zu begegne ich einer und füge sie in meine kleine Sammlung. Diese ist schon oft mit uns umgezogen, sie stammt aus Siena in der Toscana.
13. September 2010 - Augen zum Beobachten der Welt, die uns umgibt. Bilder springen einen förmlich an, manchmal schwierig einzufangen, um das rüber zu bringen, was das eigene Auge gesehen hat. Manchmal ist es auch nicht so einfach, ein Bild auszuwählen und an anderen Tagen wird mir am Abend klar, dass ich gar nicht aufgepasst habe. Die Stunden sind vorbei und ich habe gar nicht hingeschaut ...
14. September 2010 - ein skuriler Anblick, dabei handelt es sich nur um einen jungen Ast vom Blauregen, der sich einen neuen Halt sucht.
15. September 2010 - guck' mal, noch mehr komische Gewächse. Die sind mir auf dem Weg zur Schule aufgefallen. Mir gefiel das Licht an diesem fortgeschrittenen Nachmittag besonders gut.
16. September 2010 - Dieser Blumenteppich erscheint regelrecht grell im scrägen Sonnenlicht. Wer weiss, wofür das zu gebrauchen sein kann.
16. September 2010 - Ich habe im Moment eine sehr botanische Phase. Diese Blätter brauchte ich für das Cover von meinem ersten Buch auf BookRix mit dem Titel 'Das Mädchen und das Blatt'. Idealerweise wären Fliederblätter gewesen und ich war fest überzeugt, auf dem Grundstück des Nachbarn würde ein Flieder wachsen aber nein, dem war nicht so. So weit, so gut, diese Blätter müssen herhalten.
18. September 2010 - Hinter dieser Tür fand an diesem Nachmittag ein Kindergeburtstag statt, die Zwillinge waren eingeladen. Vorher hingen da noch ein paar bunte Luftballons, doch als wir mit dem Photoapparat noch einmal zurück gekommen sind, waren die schon weg. Natürlich wollten wir nicht noch einmal stören, wo wir ohnehin schon getrödelt hatten. Kindergeburtstage können anstrengend sein - wir sind nächste Woche dran!
19. September 2010 - Wir klettern wieder auf Felsen im Wald herum. Was kann man sonst an einem Sonntagnachmittag auch anderes tun?

















